Highlight einer Alaska-Reise – ein Flug ins Denali-Massiv

Highlight einer Alaska-Reise – ein Flug ins Denali-Massiv

Vor einigen Jahren hatte der Reisekoffer das Vergnügen eines Sightseeing-Fluges ins Denali-Massiv in Alaska. Hier der Reisebericht dazu! Viel Spass beim Lesen und mit den Bildern!

Ein kurzer Blick aus dem Fenster des Hotelzimmers in Anchorage in den Himmel – bedeckt, schlechte Sicht. Oh je, das sieht ungünstig aus für unseren Sightseeing-Flug ab Talkeetna ins Massiv des Mount Denali. Aber in Alaska kann das Wetter schnell ändern – so machen wir uns nach dem reichhaltigen Frühstück doch auf nach Talkeetna.

Nach einer zweistündigen Fahrt von Anchorage Richtung Norden ins kleine Örtchen Talkeetna treffen wir genau dann genau dann an der Basis der K2 Aviation ein, als es aufgeklart hat – unser Flug kann stattfinden!

Nach einem kurzen Briefing klettern wir in unsere De Havilland Otter und werden mit Kopfhörern und Mikrofon ausgerüstet. Das Flugzeug rollt auf die Graspiste und ist innert kürzester Zeit in der Luft. Das Denali-Massiv mit dem Mount Denali, dem mit 6’190 Metern höchsten Berg Nordamerikas, liegt schneebedeckt vor uns. Unser Flug führt anfangs über eine Ebene mit Wäldern, Seen und Flussläufen, bevor wir in das Massiv hineinfliegen.

Über Gletschercouloirs geht der Flug hinauf in die Berge. Die Sicht auf die sich ins Tal wälzenden Eismassen ist spektakulär. Über der Wolkendecke angelangt, bietet sich ein fantastischer Ausblick ins Massiv mit dem blauen Himmel als Hintergrund. Unter uns sichten wir das Base Camp für die Bergsteiger, die den Denali bezwingen möchten. Der Denali (bis 2015 offiziell Mount McKinley) zählt zu den «Seven Summits», den höchsten Bergen der sieben Kontinente. Auf einmal kündigt der Pilot an, dass wir auf dem Schneefeld unter uns landen könnten, die Bedingungen seien gut. Und schon setzt die Otter auf und wir landen mitten in den schneebedeckten Bergen auf dem Schnee.

Auf einmal kündigt der Pilot an, dass wir auf dem Schneefeld unter uns landen könnten, die Bedingungen seien gut. Und schon setzt die Otter auf und wir landen mitten in den schneebedeckten Bergen auf dem Schnee.

Nach 15 Minuten auf dem Gletscher klettern wir wieder in unsere Otter und wundern uns, wie wir mit dem doch relativ kurzen Schneestück, das als Startpiste dient, in die Luft kommen. Den Piloten scheint dies nicht zu beunruhigen. Die Otter rattert bergabwärts über den Schnee, und bevor wir uns Gedanken machen können, sind wir schon in der Luft und fliegen durch die Felscouloirs wieder retour Richtung Talkeetna, wo wir 25 Minuten später wieder landen.